Handball ist ein schneller Sport

Ein Handballspieler bei einem WurfHandball ist ein schneller Sport, und wenn es auch vielleicht nicht so deklariert wird – so ist doch diese Ballsportart relativ hart, denn sie verlangt viel Körpereinsatz, und oft genug werden ja auch wegen Fouls Zeitstrafen ausgesprochen. Interessant ist aber auch die historische Entwicklung dieser Ballsportart.

Handball und seine Geschichte

Obwohl schon in der Antike und im Mittelalter ähnliche Ballspiele veranstaltet wurden, so kann davon ausgegangen werden, dass zu Beginn des 20. Jahrhunderts das eigentliche Handballspiel seine Geburtszeit hatte. So komisch es auch klingen mag – aber damals war dieses Spiel vorwiegend für Mädchen gedacht, da dieses Ballspiel nicht so hart wie Fußball eingeschätzt wurde. Aber von dieser Meinung wurde sich schnell getrennt, und auch die Männer nahmen sich dieses Ballspieles an. Die Regeln wurden größtenteils vom Fußball übernommen.
Eigentlich war Feldhandball die erste Variante dieser Ballsportart, aber nur ein einziges Mal wurde dies 1936 olympisch praktiziert, und da standen politische Gründe im Vordergrund.
Aber neben dem Spielen auf dem Feld entwickelte sich dann der Hallenhandball immer stärker, und besonders in Europa wurde Hallenhandball immer beliebter. 1972 wurde der Hallenhandball zur olympischen Disziplin, und das läutete den Untergang des Feldhandballs ein. Doch nicht alle europäischen Länder sind vom Hallenhandballvirus angesteckt. Die Ursachen für das teilweise Desinteresse sind verschieden. In manchen Ländern fehlen die erforderlichen Sporthallen, und in manchen Regionen sind andere Ballsportarten beliebter.
In Deutschland kann sowohl in der ehemaligen DDR als auch in der BRD auf sehr gute Feld- und Hallenhandballzeiten zurückgeblickt werden. Die Clubmannschaften beider deutschen Staaten lieferten sich heiße Duelle, und es wurde allerbeste Hallenhandballkost geboten.
Auch die Nationalmannschaften der DDR und der BRD waren absolute Weltspitze.

Handballsport heute

Dort, wo der Hallenhandballsport begeistert gespielt wird, dort fehlt es auch nicht an Spitzenmannschaften. Und dort, wo Spitzenmannschaften aufeinander treffen – dort werden spannende Spiele gesehen. Und wo spannende Spiele zu sehen sind, dort finden sich auch viele Zuschauer ein. Viele Zuschauer bringen volle Kassen – und volle Kassen erlauben wiederum den Kauf von weiteren guten Spielern. Dies wiederum verbessert noch mehr die Qualität dieser Vereine, und die Erfolge mehren sich. So dreht sich die Leistungs- und Finanzspirale nach oben – aber das ist natürlich das Wesen des Profisports.
Aber auch im Amateurbereich wird leidenschaftlich gern diese Ballspielart betrieben.
Unter der Regie des Deutschen Handballbundes stehen sich in vielen Amateurklassen die Handballsportler gegenüber. Jede Mannschaft geht mit sechs Feldspielern und einem Torwart in das einstündige Spiel, welches durch eine Halbzeitpause getrennt wird. Wobei der Ausdruck „Feldspieler“ auch in der Halle zutrifft., wenn es auch etwas kurios klingt.
Genau wie im Fußball, so gibt es auch beim Hallenhandball die Abwehr und den Sturm. Der ominöse Punkt, welcher beim Fußball den Elfmeter anzeigt, wird beim Hallenhandball als Siebenmeter markiert. Von dort aus werden die Strafwürfe in unglaublicher Härte ausgeführt – und die Torhüter sind keinesfalls zu beneiden.

Handballbekleidung

Die Handballbekleidung der Spielerinnen und Spieler ähnelt den Trikots der Fußballbekleidung, und die Hersteller sind oft die gleichen bekannten Firmen, welche natürlich auch im Internet ihre Ware anbieten.

Hallenhandball wird sicher auch in Zukunft nichts von seiner Beliebtheit einbüßen, und sicher wird auch die deutsche Handball Nationalmannschaft bald wieder eine dominierende Rolle im Weltmaßstab spielen.

Image: carmeta – Fotolia

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