Eishockey lässt niemand frieren
Eishockey ist eine Sportart, bei der niemand friert – weder die Zuschauer, und gleich gar nicht die Aktiven. Ganz im Gegenteil; denn wer diesen Sport leidenschaftlich ausführt, der kann dabei schon ein paar Pfunde verlieren. Natürlich müssen auch einige Grundkenntnisse beherrscht werden, denn sonst liegt der Spieler sehr oft auf der Nase.
Wie wird dieser Sport ausgeführt?
Die älteren Generationen können sich bestimmt noch entsinnen, wie in den Nachkriegsjahren dieser Sport ausgeführt wurde. Das glaubt die heutige Jugend kaum, aber damals wurde von den Jungs Eishockey oft ohne Schlittschuhe gespielt. Nicht jeder besaß diese Kufenflitzer, und wer sie hatte, der musste erst einmal das Schlittschuh fahren lernen. Da war manchmal ein derber rutschfester Schuh günstiger als die Schlittschuhe. Pucks gab es damals nicht.. Da wurde einfach eine Blechbüchse, oder ein anderer kleinerer Gegenstand genommen, welcher mit den „Schlägern“ ins gegnerische Tor geschossen wurde. Die Schläger waren meist gebogene Äste, und die Spielfläche waren zugefrorene Teiche oder Seen. Das war keine ungefährliche Sache, und leider sind auch viele tragische Unfälle passiert. Doch auch damals war die Jugend wagehalsig und leichtsinnig, und Spaß hat das Spielen immer gemacht. Eishockey als Sportart hat natürlich auch richtige Spielregeln.
Fünf Feldspieler und ein Torwart zählen zu einer Mannschaft, und auch hier gibt es Angriffsspieler und Verteidiger. Doch diese sind nicht wie zum Beispiel beim Fußball so sehr an ihre Aufgabe gebunden, da dieses Spiel sich sehr variabel gestaltet. Der Spieler ist blitzschnell von seinem eigenen Tor bis zum gegnerischen Tor geflitzt. sodass ein fliegender Wechsel von der Verteidigung zum Sturm passiert. Ein Spiel wird in drei Dritteln mit je zwanzig Minuten Spielzeit eingeteilt. Bei Spielunterbrechungen, welche öfters vorkommen, wird die Uhr angehalten. Der Puck ist eine Hartgummischeibe, und dieser Puck ist das Objekt der Begierde, und er soll möglichst oft im gegnerischen Tor untergebracht werden. Das Spiel ist durch die flinken Kufenflitzer sehr schnell, und auch relativ hart. Für unfaire Attacken gibt es dann den Verweis auf die Strafbank, und manche Spieler sitzen sehr oft auf dieser Bank. Die Spieler tragen eine Sportbekleidung, die sie vor Verletzungen schützen soll. Sehr oft tragen die Torhüter Masken.
Seit wann gibt es diesen Sport, und wie war seine Entwicklung?
Den Überlieferungen zufolge soll dieser Sport in Kanada entstanden sein, und zwar sollen dort in den Jahren von 1840 bis 1875 britische Soldaten dieses Spiel auf Eis und Schnee erstmalig praktiziert haben. Wohl wenige Fans dieser Sportart wissen, dass krummer Stock übersetzt „Hockey“ heißt. Andere Recherchen sprechen davon, dass im Jahre 1134 in Dänemark schon so ähnlich gespielt wurde; auch die Niederlande werden mit diesem Sport in Verbindung gebracht.
Aber höchstwahrscheinlich ist Kanada das Mutterland dieses schnellen Sportes, und es heißt, dass im 16. Jahrhundert dort die ersten Eishockeyspiele statt fanden.
Wie sieht es heute aus?
Eishockey ist in den letzten Jahrzehnten immer beliebter geworden, und bis 1900 waren die erfolgreichsten Länder in diesem Sport die Sowjetunion, die CSSR und Kanada. Aber auch die BRD, die DDR und Finnland hatten gute Mannschaften.
Heute ist Kanada wieder an die Spitze gerückt, aber die Verfolger scharren schon mit den Hufen – und das Eis spritzt!
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